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Zweite Einreichungsrunde für LEADER-Fördervorhaben 2021

Für die zweite Auswahlrunde zur LEADER-Förderung im Jahr 2021 steht ein Fördermittelbudget in Höhe von insgesamt 922.130,87 Euro zur Verfügung. Das Fördermittelbudget ist auf fünf Vorhabenaufrufe verteilt:
1. Handlungsfeld Wirtschaft & Bildung 2.0: Unterstützung und Vernetzung von Wirtschaft und Bildungseinrichtungen in der Region – Budget: 100.000,00 Euro (Aufruf 06-2021-I)
2. Handlungsfeld Generationen 2.0: Förderung des arbeitsplatznahen Wohnstandortes in ländlicher Umgebung und demografiegerechter Dorfumbau – Budget: 672.130,87 Euro (Aufruf 07-2021-II)
3. Handlungsfeld Natur und Landschaft: Ökologischen Wert der Landschaft steigern, Hochwasser-prävention und Gewässermanagement forcieren – Budget: 50.000,00 Euro (Aufruf 08-2021-III)
4. Handlungsfeld Tourismus und Naherholung 2.0: Angebote für Tagestourismus und Naherholung erweitern und verbessern sowie Beherbergungswesen qualifizieren – Budget: 50.000,00 Euro (Aufruf 09-2021-IV)
5. Übergreifendes Handlungsfeld: Überregionale Kooperationen befördern sowie Regions- und Vereinsstruktur weiter etablieren – Budget: 50.000,00 Euro (Aufruf 10-2021-V).

Die fünf Vorhabenaufrufe laufen bis zum 04.10.2021 und richten sich vor allem an Antragsteller, die bis zum Einreichungstermin alle notwendigen Voraussetzungen, z.B. Vorliegen von Planungsunterlagen und Baugenehmigung sowie abgesicherte Finanzierung, erfüllen.
Die Entscheidung zur Förderwürdigkeit der Vorhaben wird vom Koordinierungskreis Elbe-Röder-Dreieck anhand von Kriterien zur Vorhabenauswahl getroffen. Die entsprechende Koordinierungskreissitzung zur Vorhabenauswahl ist für den 04.11.2021 geplant. Im Anschluss daran muss der Antrag auf Förderung mit der positiven Auswahlentscheidung des Koordinierungskreises bis zum 30.11.2021 bei der zuständigen Bewilligungsbehörde (Landratsamt Meißen, Amt für Forst und Kreisentwicklung, SG Ländliche Entwicklung) gestellt werden.. WEITER

  • Für alle Aufrufe geltende Festlegungen:
    Vorhaben werden durch eine Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzuzahlenden Zuschusses gefördert.
    Das Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein (keine Auftragserteilung an Firmen, kein Materialkauf).
    Das Regionalmanagement prüft die Vollständigkeit der Antragsunterlagen. Nur vollständige Vorhabenanträge werden in das Auswahlverfahren im Koordinierungskreis einbezogen.
    Alle zum Stichtag eingereichten Vorhaben werden stufenweise anhand von: 1. Kohärenzkriterien und 2. Rankingkriterien geprüft.
    Mit den Kohärenzkriterien wird die grundsätzliche Förderwürdigkeit eines Vorhabens geprüft. Dabei müssen alle Kohärenzkriterien zum Zeitpunkt der Vorhabenauswahl im Koordinierungskreis erfüllt sein. Vorhaben, welche die Kohärenzkriterien nicht erfüllen, sind von der Förderung ausgeschlossen. Sie werden abgelehnt.
    Im 2. Schritt erfolgt das Ranking der Vorhaben. An Hand der Prüfung der Rankingkriterien werden die Qualität der Vorhaben ermittelt und diese einem Vergleich innerhalb der vorliegenden Vorhabenanträge unterzogen.
    Vorhaben, die im Rahmen des für diesen Aufruf bereit stehenden Finanzmittelbudgets nicht berücksichtigt werden können, werden abgelehnt. Bei einem erneuten Aufruf können diese Vorhaben wieder zur Auswahl eingereicht werden.
    Das Vorhabenauswahlverfahren ist für den Antragsteller kosten- und gebührenfrei.
    Die Auswahl eines Vorhabens durch den Koordinierungskreis stellt noch keine Förderzusage dar. Die Entscheidung über die Förderfähigkeit trifft das Landratsamt Meißen als zuständige Bewilligungsbehörde.
    Vom Koordinierungskreis positiv bevotete Vorhaben werden unter www.elbe-roeder.de/foerderung veröffentlicht.
    Die Förderung erfolgt auf die förderfähigen Gesamtkosten, bei vorsteuerabzugsberechtigten Antragstellern gehört die Mehrwertsteuer nicht zu den förderfähigen Kosten.
    Es gilt das Prinzip der sparsamen Mittelverwendung und der Wirtschaftlichkeit. Die nachhaltige Wirkung ist bei jedem Vorhaben darzustellen.
    Förderungen für bauliche Investitionen werden nur dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten gewährt.
    Eine Sanierung, Wiedernutzung und Umnutzung ist nur dann zuwendungsfähig, wenn mindestens 50 % der konstruktiven Außenhülle des betreffenden Gebäudes sowie die Grundkubatur erhalten bleiben (bezogen auf den Zeitpunkt der Vorhabenauswahl).
    Bei Vorhaben der Wiedernutzung und Umnutzung zum privaten Wohnen ist der Leitfaden der regionalen Baukultur zu beachten.
    Geförderte Investitionen müssen die Anforderungen der aktuell geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) einhalten.

    Für Rückfragen und Beratung steht Ihnen das Regionalmanagement Elbe-Röder-Dreieck unter Tel.: 035265 / 51270 oder per Mail: rm@elbe-roeder.de zur Verfügung.