Glaubitz. 10.11.2025. Zum Thema 30 Jahre LEADER in Sachsen finden landesweit von Ende Oktober bis Mitte November 2025 verschiedene Veranstaltungen statt. Auch das Elbe-Röder-Dreieck beteiligt sich mit drei spannenden Beiträgen in der Region.
Den Anfang der kleinen Veranstaltungsreihe bildete der Vortragsabend „Erstbegegnung an der Elbe – Ein Abend im Dialog“ am 30. Oktober in der Kirche Lorenzkirch. Die beiden Referenten Arkadi Miller vom Museum Berlin-Karlshorst und Jens Nagel, Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, näherten sich in spannenden Vorträgen der historischen Begegnung zwischen US-Armee und Roter Armee am Ende des 2. Weltkriegs.
„Die Veranstaltung war für mich ein voller Erfolg“, freut sich Stephan Steuer, Projektmanager für Regionalgeschichte beim Elbe-Röder-Dreieck e.V. „Knapp 70 Menschen besuchten die Veranstaltung und blieben noch lange nach dem offiziellen Ende in der Kirche, um weiterzudiskutieren“. Das besondere an der Veranstaltung: Es gab nicht nur zwei spannende Vorträge der beiden Referenten, nach einem moderierten Gespräch konnte sich das Publikum noch mit eigenen Fragen und Anmerkungen in die Diskussion einbringen.
Weiter ging es am vergangenen Samstag, dem 08. November, mit der Pflanzung eines Jubiläumsbaumes anlässlich 30 Jahre LEADER in Sachsen. Im Rahmen des öffentlichen Workshops „Erfolgreiche Pflanzung von Obstbäumen“ pflanzten der stellvertretende Vereinsvorsitzende Enrico Münch, die Klimaschutzmanagerin der Stadt Großenhain Fanny Paschek und der Regionalmanager für Natur und Landschaft Sebastian Wünsch einen Speierling auf der alten Streuobstwiese im Stadtpark von Großenhain.
Der krönende Abschluss der Veranstaltungsreihe findet am kommenden Wochenende statt. Der Elbe-Röder-Dreieck e.V. lädt gleich zweimal, jeweils um 17.00 Uhr, zum Dorftheater ein. Zuerst am kommenden Freitag, dem 14. November 2025, in die St.-Laurentius-Kirche Lorenzkirch sowie am Samstag, dem 15. November 2025, in die Kirche Streumen.
„Das Dorftheater im Elbe-Röder-Dreieck ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition bei uns in der Region“, sagt Anja Schober, Regionalmanagerin vom Elbe-Röder-Dreieck. „Ich freue mich, dass wir mit dem Oderbruch Museum Altranft einen verlässlichen Partner für spannende Theatervorführungen im ländlichen Raum gefunden haben“.
Das Stück verhandelt die Perspektiven der ländlichen Kirchgemeinden und natürlich auch des christlichen Glaubens in einer Zeit, in der die Kirche an Bedeutung verliert. Der Gemeindeälteste Thomas muss, da der Pfarrer krankheitsbedingt verhindert ist, das anstehende Kirchweihfest vorbereiten und die Predigt halten. Bei seinen Vorbereitungen wird ihm klar, dass die Kirche immer mehr an Bedeutung für seine Mitmenschen verliert. Auf der Suche nach den richtigen Worten taucht die im Dorf neu zugezogene Angelina auf und treibt ihn durch ihr gebrochenes Verhältnis zur Kirche in immer tiefere Zweifel.
Der Eintritt ist frei. Um eine kleine Spende wird gebeten. Das Dorftheater wird durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.
• Rückblick Veranstaltung Lorenzkirch
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