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Zeit drängt, aber einmalige Chance -Förderprojekte zu NS-Unrecht

Zweite Förderperiode der Bildungsagenda NS-Unrecht startet – bis zum 30. November Ideen für innovative Projekte einreichen

Die Projektstelle Regionalgeschichte möchte auf folgendes Förderprojekt der Stiftung EVZ hinweisen:

Neue Förderphase der Bildungsagenda NS-Unrecht gestartet – Projektskizzen bis 30. November einreichen

Die zweite Förderperiode der Bildungsagenda NS-Unrecht hat begonnen. Organisationen und Initiativen sind eingeladen, bis zum 30. November innovative Projektideen einzureichen, die sich mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus beschäftigen.

Aktuelle Ergebnisse der MEMO-Studie zur Erinnerungskultur verdeutlichen die gesellschaftliche Relevanz solcher Bildungsangebote: Erstmals sprechen sich mehr Menschen in Deutschland für einen sogenannten „Schlussstrich“ unter die NS-Zeit aus (38,1 %) als dagegen (37,2 %). Gleichzeitig gaben rund zwei Drittel der Befragten (63,3 %) an, kaum Kenntnisse über die NS-Verbrechen an ihrem eigenen Wohnort zu haben. Diese Zahlen zeigen, dass weiterhin großer Bedarf an wirksamer historisch-politischer Bildung besteht.

Gefördert werden insbesondere außerschulische Projekte, die die Geschichte des Nationalsozialismus in zeitgemäßen Formaten vermittelnzum Beispiel durch Workshops, digitale Tools, Ausstellungen, künstlerische Ansätze oder biografische Zugänge. Auch die Arbeit mit Zeitzeug:innen, Nachkommen und Testimonials ist ausdrücklich erwünscht.

Ziel der Förderung ist es, insbesondere jüngere Menschen für das Thema zu sensibilisieren, faktenbasiertes Wissen zu vermitteln und ein reflektiertes historisches Bewusstsein zu fördern.

Zur Unterstützung der Antragstellung bietet die Stiftung EVZ am 13. November 2025 von 15 bis 16 Uhr eine Online-Beratung für Interessierte an.

Eine Anmeldung zur Online-Beratung ist ab sofort möglich: https://www.stiftung-evz.de/veranstaltungen/anmeldungen/beratungsgespraeche-bildungsagenda/

Informationen zur Bildungsagenda NS-Unrecht: https://www.stiftung-evz.de/was-wir-foerdern/bildungsagenda-ns-unrecht/#c12970