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Rückblick 2019

11.06.2019 Regionalkonferenz Natur und Landschaft


Unter dem Motto "Regionale Akteure mit Ideen zum Nachahmen und Mitmachen" kamen am Dienstagabend etwa 35 Praktiker aus der Region zusammen und stellten Ihr Engagement für Natur und Landschaft vor.
In drei Blöcken gab es dabei kurze Impulse zu den Themen:

  • Umweltbildung und Naturerleben
  • Praktischer Arten- und Naturschutz
  • Nachhaltige Produktion und Regionalvermarktung

Erkenntnis des Abends: Ansätze sind überall vorhanden - vor allem in der Zusammenarbeit besteht noch Potenzial für neue oder ausgedehnte Aktivitäten. ...mehr

 

9. Regionalmarkt „Hausgemacht – Der Markt im Elbe-Röder-Dreieck“


Am 12. Mai 2019 fand der nun schon 9. Regionalmarkt „Hausgemacht – Der Markt im Elbe-Röder-Dreieck“ statt. Unterstützt durch den Heimatverein „Rödertenne“ Spansberg e.V. und die Stadtverwaltung Gröditz konnten wir den Markt nach 2013 und 2016 das dritte Mal in Spansberg durchführen.
Eröffnet wurde der Markt vom Gröditzer Bürgermeister Jochen Reinicke, der zugleich Vereinsvorsitzender des Elbe-Röder-Dreieck e.V. ist und Herrn Michael Scholz, Vorsitzender des Heimatvereins „Rödertenne“ Spansberg e.V.. Die über 40 Aussteller, Händler, Handwerker und Künstler boten den Besuchern Alltägliches – wie beispielsweise Wurst, Honig, Korbwaren und Blumen von heimischen Erzeugern – aber auch Besonderheiten konnten bestaunt und erworben werden.

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    Für das leibliche Wohl war durch das umfangreiche Angebot, wie Spezialitäten vom Wasserbüffel, ofenfrischem Räucherfisch oder dem Kesselgulasch aus der Gulaschkanone, ausreichend gesorgt. Am Grillstand bei den Mitgliedern vom Heimatverein „Rödertenne“ Spansberg e.V. herrschte vor allem um die Mittagszeit kein Notstand, aber der Ausnahmezustand. Hier wurden leckere Bratwürste und Steaks im Akkord gedreht und gewendet.
    Begleitet wurde der Regionalmarkt den ganzen Tag von einem bunten Familienprogramm. So konnten die Besucher am Vormittag den Kindern vom Kindergarten „Wirbelwind“ Nauwalde bei ihrem bunten Bühnenprogramm zusehen. Das durch die Erzieherinnen so liebevoll gestaltete und von den Kindern so toll umgesetzte Programm begeisterte nicht nur die mitgebrachten Eltern und Großeltern. Zur besten Mittagszeit spielte der Hirschfelder Spielmannszug auf. Bei flotter Country- und Westernmusik stellten die Tänzerinnen von den Oldie Line Dancer Gröditz ihr Können unter Beweis. Die Spansberger Landfrauen begeisterten mit ihrer Schauvorführung zum Thema „Kartoffelsuppe“. Den einen oder anderen erstaunten Ausruf und fragenden Blick zauberte Florian Steinborn nicht nur den jüngsten Besuchern auf die Gesichter. Wie kann man Tücher oder Bälle verschwinden lassen? Dieses Rätsel konnte trotz größter Aufmerksamkeit nicht gelüftet werden. Den letzten Auftritt des Tages hatte die Peritzer Ukulelenkapelle. Mit nicht nur hawaiianischen Klängen wurden die Besucher beschwingt nach Hause geschickt.
    So vielfältig wie das Rahmenprogramm war auch das Angebot für die jüngsten Besucher. Bei der Freizeitinsel Riesa konnte gespielt und gebastelt werden, auf der Hüpfburg wurde getobt bis zum Schwitzen und auf den Ponys der Fortuna Range Stroga konnte man sich ein paar Runden über den Platz führen lassen. Die Freiwillige Feuerwehr öffnete ihre Tore zur Technikschau und begeisterte dabei auch die Großen.
    Insgesamt konnten ca. 2.000 Gäste auf dem Regionalmarkt begrüßt werden.
    Der Elbe-Röder-Dreieck e.V. möchte sich auf diesem Wege nochmals beim Heimatverein „Rödertenne Spansberg e.V“., der Freiwilligen Feuerwehr Spansberg und der Stadtverwaltung Gröditz für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken. Unser Dank geht auch an alle Aussteller und Besucher.
    Wer nicht dabei sein konnte – freut sich eben auf den 10. Regionalmarkt im nächsten Jahr!

     

  • Fotos vom Regionalmarkt 2019

    Fotos vom Regionalmarkt 2019

Anradeln trotzt den Wetterkapriolen – Rückblick auf das 8. Anradeln


Nachdem es am Vortag Dauerregen gab, trafen sich am 1. Maisonntag 2019 (5. Mai) über 200 Fahrradbegeisterte zum traditionellen gemeinsamen Anradeln durch das Elbe-Röder-Dreieck. Vier Routen standen zur Auswahl. Gemeinsames Ziel war das Radlerfest in Riesa.
Die erste Route – aus Riesa kommend – war eine Rundtour und verlief entlang des Elberadwegs und des Gohrischheiderundwegs von Zeithain über Jacobsthal, Kreinitz, Lorenzkirch... Nach einer Radlerandacht von Herrn Pfarrer Odrich, einem kleinen Frühstücksangebot und der offiziellen Begrüßung durch den Riesaer Oberbürgermeister Herrn Müller startete die mit über 100 Teilnehmern größte Radlergruppe an der Schlossremise Riesa ihre ca. 30 km lange Tour. Unterwegs wurden die Radler von Frau Manukjan von der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain am Kriegsgefangenenfriedhof Jacobsthal erwartet. Die Teilnehmer erfuhren hier viel Wissenswertes über diesen historischen Ort.
Am Startpunkt Zeithain begann es ebenfalls mit einer Radlerandacht von Frau Pfarrerin Skriewe-Schellenberg sowie einem kleinen Frühstück....

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    Nach der offiziellen Begrüßung durch den Zeithainer Bürgermeister Herrn Hänsel ging es für die Teilnehmer der zweiten Route auf ihre 27 km lange Strecke entlang der Gohrischheide in Richtung Elberadweg. Herr Otto erwartete die Truppe am Waldfriedhof Zeithain mit interessanten Fakten aus der Militärgeschichte dieses Ortes. Bevor es Richtung Riesa ging, legte die Truppe noch einen kurzen Stopp in Lorenzkirch ein und erfuhr auch an dieser Stelle von den Geschehnissen während und nach dem 2. Weltkrieg in dem kleinen Zeithainer Ortsteil.
    Im Dreiseithof in Gröditz startete, nach einem gemütlichen Frühstück in der Scheune und der offiziellen Begrüßung durch den Gröditzer Bürgermeister Herrn Reinicke, die dritte Route. Vor der Radlergruppe lag eine ca. 24 km lange Strecke. Die Radler fuhren entlang der Floßkanalroute, bevor es in Grödel auf den Elberadweg nach Riesa ging. Am Rastplatz in Radewitz wurde die Truppe von Herrn Heinrich vom Heimatverein Glaubitz erwartet. Nicht nur mit historischen Fakten, sondern auch mit lustigen Anekdoten rund um das Zeithainer Lustlager, unterhielt er die Truppe.
    Zur vierten Route trafen sich Fahrradbegeisterte in Zabeltitz zu einer 27 km langen Radpartie. Nach einem kleinen Frühstücksangebot der Kirchgemeinde und der Begrüßung durch den Großenhainer Oberbürgermeister Herrn Dr. Mißbach begann auch diese Tour. Auf der Röderradroute ging es erst mal bis zur Neumühle Skassa. Hier wurden die Radler von Familie Boeltzig zu einer Mühlenbesichtigung erwartet, bevor es auch für diese Tour auf nach Riesa ging.
    Auf dem Festgelände vor dem Riesenhügel Riesa wurden alle Fahrradbegeisterten zu einem Radlerfest erwartet. Die Riesaer Band „Crazy-Ties Big Band“ begeisterte mit ihrem umfangreichen Repertoire, die Fahrradkette lud die Radler ein, ihr Können auf einem Testparcours zu erproben und die Stadtwerke Riesa waren mit der „Volltreffer!“ Projektförderung mit von der Partie.
    Gegen 14 Uhr waren alle Anwesenden aufgerufen, eine „900“ zu stellen, bevor viele bunte Luftballons in den Himmel gelassen wurden. Bei Bratwurst, Soljanka oder einem frisch gezapften „HammerBräu CRAFT BEER“ konnten die Radler in gemütlicher Runde den Tag ausklingen lassen.
    Der Elbe-Röder-Dreieck e.V. möchte sich recht herzlich bei allen Beteiligten für die engagierte Unterstützung des Anradelns bedanken. Einen besonderen Dank möchten wir unserem Wegewart Herrn Schramka aussprechen, der die Tour aus Zabeltitz anführte, Herrn Otto und Frau Manukjan für die sehr interessanten Ausführungen an den jeweiligen Infopunkten, Familie Boeltzig für die Führung durch ihre Mühle sowie Herrn Heinrich, der so kurzfristig die Betreuung vom Infopunkt in Radewitz übernommen hat. Vielen Dank auch an die Kirchgemeinden für die Ausrichtung des, wie immer, sehr leckeren Frühstücks.
    Ein großes Dankeschön auch an dieser Stelle an die Fahrrad-Kette Riesa, die uns für eventuelle Radpannen wieder auf Abruf zur Verfügung stand.

  • Fotos vom Anradeln 2019

    Fotos vom Anradeln 2019

Konzept zur interkommunalen Zusammenarbeit im Elbe-Röder-Dreieck


Das Beratungsunternehmen B & P Management- und Kommunalberatung GmbH aus Dresden hat von März 2018 bis Februar 2019 ein Konzept zur interkommunalen Zusammenarbeit für die Gebietsgemeinschaft Elbe-Röder-Dreieck erarbeitet. Die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen der Gebietsgemeinschaft soll in den nächsten Jahren weiter vertieft werden.
Das allgemeine Ziel ist die zukunftsfähige Gestaltung der gesamten Gebietsgemeinschaft. Die Notwendigkeit zum Handeln ergibt sich vor allem aus der Bevölkerungsentwicklung, dem demographischen Wandel und der zunehmenden Komplexität der Verwaltungsaufgaben bei gleichzeitig steigender Erwartungshaltung der Bürger. Außerdem beobachten die Entscheidungsträger eine sinkende Bereitschaft zur Übernahme politischer Mandate und einen zunehmenden Fachkräftemangel in der Region.
Vom Büro B & P wurden dazu in der 2. Jahreshälfte 2018 mehrere Workshops mit den Bürgermeistern und Amtsleitern der Mitgliedskommunen des Elbe-Röder-Dreiecks durchgeführt.
Für die gemeinsam festgelegten Schwerpunkte (zum Beispiel Bauhof, Feuerwehren, IT und Datenschutz und innere Verwaltung) haben die Beteiligten Maßnahmen zur verbesserten interkommunalen Zusammenarbeit abgeleitet. Diese hat das Büro B & P aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen evaluiert.
Die Konzeptumsetzung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Durch die Festlegung konkreter Einzelmaßnahmen bietet das Konzept dafür einen Handlungsleitfaden bis ins Jahr 2030.

 

Elf LEADER-Fördervorhaben ausgewählt

Unser Koordinierungskreis hat am 14.02.2019 erneut über LEADER-Fördervorhaben beraten. Zu der vorab vom 05.11.2018 bis 21.01.2019 gelaufenen Einreichungsrunde waren insgesamt 11 Fördervorhaben beim Regionalmanagement eingereicht worden. Nach ausführlicher Diskussion und Bewertung  WEITER ...

 

Staatsminister Schmidt besucht das Elbe-Röder-Dreieck

Am Mittwoch, 16.01.2019 konnten wir Herrn Staatsminister Schmidt und Herrn Kuschnig, Referatsleiter Ländliche Entwicklung im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, begrüßen. In einer Gesprächsrunde und dem Besuch zweier erfolgreicher LEADER-Fördervorhaben konnten sich die Herren einen kleinen Eindruck von der bisherigen bzw. zukünftigen Umsetzung unserer LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) verschaffen.

 

Bilanz-Workshop

Um über die seit gut drei Jahre dauernde Umsetzung unserer LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) eine Zwischenbilanz zu ziehen, fand am 15.01.2019 ein Bilanz-Workshop im Technologiezentrum Glaubitz statt. Gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus dem Elbe-Röder-Dreieck und dem betreuenden Architektur- und Ingenieurbüro Kasparetz-Kuhlmann GmbH wurde über das bereits Erreichte und das noch in den nächsten Jahren Anzustrebende diskutiert.

 

Erste Aufrufrunde für 2019 beendet


Für die erste Auswahlrunde zur LEADER-Förderung im Jahr 2019 ist die Einreichungsfrist am 21.01.2019 abgelaufen. Die Entscheidung zur Förderwürdigkeit der Vorhaben wird vom Koordinierungskreis Elbe-Röder-Dreieck anhand von Kriterien zur Vorhabenauswahl getroffen. Die entsprechende Koordinierungskreissitzung zur Vorhabenauswahl findet am 14.02.2019 statt. Im Anschluss daran muss der Antrag auf Förderung mit der positiven Auswahlentscheidung des Koordinierungskreises bis zum 31.03.2019 bei der zuständigen Bewilligungsbehörde (für Aufrufe 01 – 05: Landratsamt Meißen, Amt für Forst und Kreisentwicklung, SG Ländliche Entwicklung; für Aufruf 06: Sächsische Aufbaubank Dresden) gestellt werden.