Floßkanalroute: Ein Stück Industriegeschichte erleben
Die Floßkanalroute entlang des Grödel-Elsterwerdaer Floßgrabens führt vom Elberadweg nach Elsterwerda. Ohne gravierende Höhenunterschiede verbindet sie die Elbe mit der Schwarzen Elster. Die Tour ermöglicht Einblicke und Informationen zu einem interessanten Kapitel der Technikgeschichte und der Treidelschifffahrt im 18. und 19. Jahrhundert auf einem Kanal. Während dieser Zeit entstandene Bauwerke wie Natursteinbrücken, Schleusen und Kanalbecken können auf der Tour besichtigt werden.
Länge: 26 km
Röderradroute: Naturidylle entlang der Röder
Die Röder ist im Gegensatz zum breiten, schiffbaren Flusslauf der Elbe durch unverbaute Teilstrecken und Altarme ein nahezu naturnahes Fließgewässer geblieben. Die vielen Teiche um Koselitz, Pulsen, Tiefenau, Spansberg und Schweinfurth/Kröbeln bilden einen bevorzugten Lebensraum für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten wie Fischotter, Biber, Mink, Graureiher, Roter und Schwarzer Milan und sogar Seeadler.
Länge: 28 km
Gohrischheiderundweg: Am Rande des Naturschutzgebietes Gohrischheide
Schon viele Generationen haben nacheinander ihren Fuß oder Stiefel in den Sand der Zeithainer Heide gesetzt – frühgeschichtliche und slawische Siedler, mittelalterliche Heidebauern, sächsische Kurfürsten, königlich-sächsische Forstbeamte, Militärs von fünf Armeen... Heute dient die Gohrischheide vor allem einem – dem Schutz ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Mitarbeiter der Naturschutzgebietsverwaltung geben gern ihre Kenntnisse über den Wandel der Heidelandschaft und ihre vielen seltenen Bewohner weiter. Der Radrundweg lädt ein, sich selbst ein Bild von der stimmungsvollen und wieder friedlichen Heide zu machen.
Länge der Rundtour: 45 km
Heidepfad Spansberg
Der als Rundkurs angelegte Heidepfad Spansberg präsentiert auf 2,2 Kilometern Länge die Schönheit der vom Heidekraut geprägten Offenlandschaft.
Seine Attraktivität erhöht sich durch die Ginsterblüte im Mai und den buntblumigen Sandmagerrasen im Sommer. Ein sechs Meter hoher Aussichtsturm nahe der ehemaligen Feldlandebahn des Truppenübungsplatzes Zeithain bietet einen Ausblick über die rund 70 Hektar große Heidefläche der Gohrischheide. Ab Mitte August können großflächige Bestände des Heidekrautes bestaunt werden. Der Besucherpfad führt auch durch den heidetypischen Kiefern-Eichen-Wald und ist barrierefrei gestaltet.
(Quelle: NSG-Verwaltung Königsbrücker Heide/Gohrischheide Zeithain)
Waldpfad Haidehäuser
In der Nähe des Wohnheims für Behinderte in Heidehäuser, einem Ortsteil der Gemeinde Wülknitz, beginnt der 2,2 Kilometer lange Waldpfad Haidehäuser. Der Name des Besucherpfades geht auf die Siedlung Haidehäuser zurück. Die teilweise als Rundweg angelegte Strecke führt durch die unterschiedlichen Entwicklungsphasen des für die Gohrischheide typischen Kiefern-Eichenwaldes. Seit zwei Jahrzehnten sorgen Wildschweine und Eichelhäher für diesen natürlichen neuen Wald. Mit etwas Glücken lassen sich bei einem Spaziergang Pirol und Singdrossel entdecken, die sich in diesem Jungwald wie viele andere Vögel wohl fühlen.
Der Rundkurs ist barrierefrei angelegt.
Weitere Informationen unter https://elbe-roeder.de/region/wunderbar
Quelle: NSG-Verwaltung Königsbrücker Heide/Gohrischheide Zeithain